KARIKATUREN UND CARTOONS: Karikaturen und Cartoons

Puzzlespiele.




MEDIENTICKER: Wir verblöden weiter

Wolf Wagners Studie "Tatort Universität" - Alles auf Aha-Erlebnis: Abschied vom Nachkriegskonsens? oder Worum es in der Sarrazin-Debatte geht - Aus einer anderen Zeit: Die Veröffentlichungsgeschichte des DEFA-Films "Die Taube auf dem Dach" - Urheberrecht: Ein Massenphänomen - Ifa-Trends 2010: Anschluss verloren - Jonathan Franzen: Der Autor, das Epos und der Hype + Die Links der verwehenden Woche.




TELETAUCHER: Bauen, Wohnen, Leben

Die 3sat-"Kulturzeit" berichtet heute von der Eröffnung der neuen Mainzer Synagoge, das Zdf-Magazin "aspekte"von der 12. Architekturbiennale in Venedig. Phoenix beschäftigt sich mit dem Mythos Grace Kelly, Arte zeigt den kanadischen Spielfilm "Mama ist beim Friseur" (2008) und im WDR ist Billy Wilders Agatha Christie-Verfilmung "Zeugin der Anklage" (1957) mit Marlene Dietrich und Charles Laughton in den Hauptrollen zu sehen.




HEUTE IN DEN FEUILLETONS: Warum wird gerade die eingeladen?

Die taz porträtiert den chinesischen Literaturwissenschaftler Yu Jie, der gerade ein Buch über den "größten Schauspieler" Chinas veröffentlicht hat: Premierminister Wen Jiabao. Es gibt auch Unterlassungsrassismus, hält der Philosophieprofessor Markus Tiedemann den Verfechtern multikultureller Toleranz entgegen. Die NZZ liest Necla Keleks Heft über den Freiheitsbegriff des Islam. Slate findet unerwartete Leser-Communities in Zeitungen aus dem 18. Jahrhundert. In der SZ beklagt die Theaterregisseurin Anna Bergmann Deutschlands durchkonventionalisierte Stadttheaterlandschaft.




BÜCHERSCHAU DES TAGES: Ästhetik des Ungekämmten

Die FAZ liest tief beeindruckt Erwin Mortiers Roman "Götterschlaf", der die Geschichte einer Frau in Zeiten des Ersten Weltkriegs erzählt. Die Zeit feiert Steven Uhlys Romandebüt "Mein Leben in Aspik" als irrwitzigen Barock-Poetry-Slam und verteidigt Martin Mosebach und seinen Roman "Was davor geschah" gegen seine Kritiker: Mit formloser Kunst ist dem formlosen Leben nicht beizukommen. Die SZ erfährt in Barbara Ehrenreichs "Smile or Die" die beglückende Wirkung des negativen Denkens.




MEDIENTICKER: Bloggen im Bleistiftgebiet

Der Leser, das unbekannte Wesen: Marc Reichwein trifft den Handke-Blogger Lothar Struck - Intellektueller Offenbarungseid oder Hirngröße: Weil es gerade diskutiert wird - Bereit für die Apokalypse: Zur Wiederauflage von Friedrich Sieburgs kulturpessimistischen Meisterwerk "Die Lust am Untergang" - Simulation von Soziologie: Eine kleine Hommage an Sjöwall/Wahlöö - Netzwelt-Ticker: WikiLeakiLeaks, das WikiLeaks für WikiLeaks.




KARIKATUREN UND CARTOONS: Karikaturen und Cartoons

Vergebliche Liebesmüh'.




TELETAUCHER: In Zeiten der Cholera

Die 3sat-"kulturzeit" berichtet heute u.a. von den Filmfestspielen in Venedig. Arte zeigt die internationale Koproduktion "Die Axt" (2005), der NDR die Verfilmung des Siegfried Lenz-Romans "Das Feuerschiff", 3sat den französischen Spielfilm "Ende August, Anfang September"(1998) und das Erste die filmische Adaption des Romans "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" (USA 2007) von Gabriel Garcia Marquez.




HEUTE IN DEN FEUILLETONS: Ein feiner Herr

In der Welt fragen Monika Maron und Necla Kelek, wann wir über die interessanten Seiten in Thilo Sarrazins Buch diskutieren. In der taz erklärt der Politikwissenschaftler Markus Linden, warum Sarrazin gut für die Demokratie ist. Die NZZ betrachtet leicht amüsiert den roten Kopf des "sittlichen" Deutschlands. In der SZ erkennt der Philosophieprofessor Christian Illies, dass es beim Streit um "Stuttgart21" um das gesellschaftliche Selbstverständnis der Stuttgarter Bürger geht. In der FAZ erklärt die Intelligenzforscherin Elisabeth Stern, wie gesellschaftliche Verdummung zustande kommt. Die Zeit blickt in deutsche Redaktionsstuben und sieht nur urdeutsche Mittelschicht.




BÜCHERSCHAU DES TAGES: Trüffelomelette, Rosenknospenmarmelade

Die NZZ freut sich über Uwe Jochums bei der Höhlenmalerei beginnenden "Geschichte der abendländischen Bibliotheken". Die SZ folgt fasziniert Stephan Wackwitz über die "Fifth Avenue" und lauscht Johannes Stecks behaglicher Lesung von Martin Walkers Weinkrimi "Grand Cru". Die FAZ beschäftigt sich mit Wirtschaftskriminalität.




KARIKATUREN UND CARTOONS: Karikaturen und Cartoons

Provokationen.




MEDIENTICKER: Ein literarischer Almadovar

Wolfram Schütte über Javier Tomeos Sex-& Pornosatire "Die Silikonliebhaber" - Profiteure im Windschatten und Pure Heuchelei: Robin Meyer-Lucht über Sarrazin und die Medien - Zurück in die Fernseh-Zukunft: Steve Jobs will Apple TV mit Netflix ausstatten - "Bertelsmann Republik Deutschland": Unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit - Lexikon der Arbeitswelt: Sag beim Abschied leise Servus! + Zeichen! Ein Zeichen!: Jamiri, der Geigerzähler der Semiotik.




TELETAUCHER: Rechthaber oder Rechtsausleger?

Heute will Frank Plasberg im Ersten mit seinen Gästen "hart aber fair" mit Thilo Sarrazin diskutieren, RBB porträtiert die israelische Komponistin Ella Milch-Sheriff, der SWR zeigt den französischen Spielfilm "Das Mädchen, das die Seiten umblättert" (2006), der BR den deutschen Film "Die fetten Jahre sind vorbei" (2004) und das SF-Magazin "Kulturplatz" unternimmt  einen Streifzug durch die 12. Architekturbiennale in Venedig.




HEUTE IN DEN FEUILLETONS: Freier Platz in den Synapsen

In der FAZ sieht Ali Sethi, wie pakistanische Kampfjets gerettet werden, während pakistanische Bauern ertrinken. Die taz berichtet blutige Einzelheiten über den Drogenkrieg in Mexiko. Der Tagesspiegel geht ganz in Thilo Sarrazin auf. In der FR erzählt Karl Schlögel, wie er mit den Toten spricht.




BÜCHERSCHAU DES TAGES: Im Theater fremder Albträume

Die FR liest sehr beeindruckt Daniel Mendelsohns Buch "Die Verlorenen", in dem dieser sich auf Spurensuche nach seinen im Holocaust ermordeten Verwandten macht. Die FAZ findet in Daniel Millers Essays den "Trost der Dinge", aber auch den des Staubwischens, einer Bierglassammlung oder eines Hundes. Die NZZ empfiehlt Michel Serres' Schrift über Aneignung und Verschmutzung "Das eigentliche Übel". Und die SZ lobt sehr Marica Bodrozics Roman "Das Gedächtnis der Libellen".




BÜCHERSCHAU DES TAGES: Der Mensch als Mieter

Die FR liest sehr beeindruckt Daniel Mendelsohns Buch "Die Verlorenen", in dem dieser sich auf Spurensuche nach seinen im Holocaust ermordeten Verwandten macht. Die FAZ findet in Daniel Millers Essays den "Trost der Ding", aber auch den des Staubwischens, einer Bierglassammlung oder eines Hundes. Die NZZ empfiehlt Michel Serres' Schrift über Aneignung und Verschmutzung "Das eigentliche Übel". Und die SZ lobt sehr Marica Bodrozics Roman "Das Gedächtnis der Libellen".




MEDIENTICKER: Das Querulanten-Gen

Der isolierte Banker: Eine Figur von Wolfgang Menge, seine Sympathisanten, Kritiker und Günter Wallraff über die Grenzen der Polemik - Über Einflussnahme auf die Politik: Deutschland, eine Lobbyisten-Republik? - Lieferant wird Partner: Google darf weiterhin AP-Nachrichten verbreiten - Norbert Gstrein: Besessen von der Causa Suhrkamp und sein Hörbuch ist eckig, frauenfeindlich, aber gut gelesen + Die Gazette über Klimaflüchtlinge.




MAGAZINRUNDSCHAU: Ich mag einen kräftigen Downbeat

Im Guardian erklärt John Gray, warum es genügt, Tariq Ramadan zu tolerieren statt zu respektieren. Das Magazin liest den neuen Roman von Bret Easton Ellis. Der New Yorker wendet sich ab vom Originalitätsdünkel. In El Pais Semanal feiert Wole Soyinka die befreienden Auswirkungen der Globalisierung. Magyar Narancs hält nichts vom französischen Burkaverbot. Die New York Times ruft: Hebe deine nördliche Hand und bewege dein südliches Bein ostwärts.




HEUTE IN DEN FEUILLETONS: Die Richtung ist eindeutig

Thilo Sarrazin auf allen Kanälen. Es ist zwar peinlich, aber es gibt auch einen demokratischen Rassismus, muss die SZ feststellen. Die FAZ erzählt, wie Sarrazin den flachen Haken eines Reporters aus Holland parierte, der ihn mit Geert Wilders verglich. Und was hat es mit den Genen der Juden auf sich?, fragt die Welt. Außerdem: Youtube wird zahlbar, meldet Gawker, zumindest teilweise. Micha Brumlik graut in der taz vor Juden, die der Hamas stolz die Hand drücken. Reuters meldet: Putin will 2012 wieder russischer Präsident werden und findet, dass Demokraten, die demonstrieren, verprügelt gehören.




TELETAUCHER: Brutaler Macho?

Arte beschäftigt sich im heutigen Themenabend mit dem "neuen Mann", das WDR-Magazin "west.art" stellt u. a. Kunst aus Bits und Bytes vor, der SWR zeigt einen Spielfilm über Clara Schumann mit Martina Gedeck in der Hauptrolle und im BR ist der Dokumentarfilm "Neil Young: Heart of Gold" über sein Konzerts "Prairie Wind" in Nashville 2005 zu sehen.




BÜCHERSCHAU DES TAGES: Chaotische Zufallsordnung

Die erfreute FR erfährt in Lars Gustafssons und Agneta Blomqvists Handbuch für das Leben "Alles, was man braucht" und über schwedische Pilze und Gießkannen. Berückt ist sie von Huberts und Kerascoets "Fräulein Rühr-mich-nicht-an". Exotismus deluxe genießt die FAZ mit Isabel Allendes neuem Roman "Die Insel unter dem Meer". In FAZ und SZ geht es außerdem pro und contra Thilo Sarrazins "Deutschland schafft sich ab".




VORGEBLÄTTERT: Hannah Arendt, Gershom Scholem: Der Briefwechsel

Von 1939 bis 1964 führten Hannah Arendt und Gershom Scholem einen intensiven Briefwechsel, in dem sie sich über jüdische Geschichte und jüdisches Selbstverständnis auseinandersetzten. Lesen Sie hier Auszüge aus der Korrespondenz, in denen es um Walter Benjamins Tod und Hannah Arendts Bericht "Eichmann in Jerusalem" geht.




MEDIENTICKER: Welt der Klick-Arbeiter

Norbert Bolz über die Freiheit im Internet - Mehr für wenige: Solopfade der Autoren im Internet - Studie: Mehr als jeder zweite Onliner interessiert sich für Bücher - Wilhelm Meister in Frankfurt: Im Vogelflug über die Kleinkrämerei - Kaminer goes Kaukasus: Bei der Sippe aus der Steppe - Sarrazins Thesen im Spiegel: Chefredakteur Müller von Blumencron hat lange mit sich gerungen + Im Sog des Erzählers: Über Bernhard Schlinks "Sommerlügen".




HEUTE IN DEN FEUILLETONS: Auf dieser Position bleibe ich

Thilo Sarrazin beherrscht die Debatte. Für Necla Kelek in der FAZ liefert er eine korrekte Beschreibung der deutschen Zustände. In der Welt erklärt er selbst, warum seine Intervention als sozialdemokratisch zu verstehen sei. Außerdem: Die FR ist begeistert von der Architekturbiennale in Venedig, wo Rem Kohlhaas laut SZ die Exzesse des Denkmalschutzes bekämpft. Im Economist warnt Jay Rosen die Zeitungen: Drucken bringt Geld, hat aber keine Zukunft.




TELETAUCHER: Ordnung ist das halbe Leben

3sat beschäftigt sich heute in einer Dokumentation mit Schlampern und Pedanten, auf Arte ist die unzensierte Fassung des Filmklassikers "Verdammt in alle Ewigkeit" (USA 1953) zu sehen, das NDR-Kulturjournal erinnert u. a. Christoph Schlingensief und nach Mitternacht zeigt Arte noch Karlheinz Martins expressionistischen Stummfilm "Von morgens bis mitternachts" aus dem Jahr 1920.




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